1. Kennenlernen und funktionelle Mundanalyse

Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch. Dabei nehmen wir uns Zeit für aktuelle Beschwerden, bisherige Behandlungen, Vorerkrankungen und Ihre persönlichen Ziele.

Anschließend betrachten wir die Mundfunktionen genauer: Wie wird geatmet? Wo befindet sich die Zunge? Wie arbeiten Lippen und Kiefer? Wie wird geschluckt und gekaut? Ergänzend beziehen wir die Körperhaltung und funktionelle Zusammenhänge mit ein.

Der aktuelle Stand wird dokumentiert und bildet die Grundlage für die weitere Begleitung. Außerdem wird ein individuell geeigneter Balancer ausgewählt und erstmals ausprobiert.

2. Balancer und gezielte Übungen

Das zentrale Element der Dentosophie ist der Balancer. Er wird regelmäßig im Alltag getragen und mit individuell ausgewählten Übungen für Zunge, Lippen, Kiefer, Atmung und Kauen kombiniert.

Dabei geht es nicht darum, den Balancer einfach nur zu tragen. Der Mund soll aktiv lernen, natürliche Funktionsmuster wiederzuerlangen und ihr Zusammenspiel neu zu koordinieren.

Die Übungen werden in der Praxis angeleitet und anschließend selbstständig zu Hause durchgeführt. Die Tragezeit des Balancers wird individuell aufgebaut und an den jeweiligen Therapieverlauf angepasst. Ergänzend können manuelle, osteopathisch inspirierte Techniken zum Einsatz kommen.

3. Eigenständiges Training – professionell begleitet

Ein wichtiger Teil der Dentosophie findet zwischen den Terminen statt. Denn Veränderungen entstehen vor allem durch die regelmäßige Umsetzung im Alltag.

In den Kontrollterminen überprüfen wir gemeinsam die Entwicklung, die Tragezeit des Balancers und die Durchführung der Übungen. Übungen und weitere Schritte werden entsprechend angepasst.

So entsteht eine individuelle Begleitung über einen längeren Zeitraum, bei der Sie beziehungsweise Ihr Kind zunehmend selbstständig mit den neuen Mundfunktionen arbeiten.